Pressestimmen:

 

KUNST IN REINSTER FORM
Tanz und Musik im Raum über und mit Beethovens Geistiger Welt.

11. Mai 2017 in den Ansbacher Kammerspiele

 

FLZ Ansbacher Zeitung  -  Samstag, den 13. Mai 2017
 

ANSBACH - Man kann sich auf sehr unterschiedlichen Wegen der großartigen Klaviermusik Ludwig van Beethovens nähern. Zuhören ist nur ein Weg, sie selbst am Instrument interpretieren ein zweiter. Die "Immo Buhl-Imotion Dance Company" findet einen weiteren, sie beschreitet die musikalischen Landschaften mit zeitgenössischem Tanz. Am Donnerstag waren Immo Buhl und Lará Buhl aus Nürnberg zum zweiten mal in den Kammerspielen. Am Flügel begleitete Andreas Rüsing
   Wie darf man sich einen "getanzten" Beethoven vorstellen? Auf den ersten Blick gar nicht so einfach, denn es gibt für diese Art Tanz keine Orientierungs-Schublade. Aber vielmehr geht es um ein sehr persönlich geprägtes, künstlerisches Darstellen von Empfindungen. Und gerade Beethovens Musik scheint für die beiden Tänzerinnen ein reichhaltiges Noten-Schatzkästchen zu sein, das sie auf der Bühne sichtbar machen möchten. Gleichermaßen erhält die tänzerische Darstellung eine poetische Sprache.
Besonders deutlich zeigte sich das etwa in einer Improvisation über "Ich liebe dich, so wie du mich". Die beiden Tänzerinnen übersetzten den üblicherweise gesungenen, romantischen Text von Karl Friedrich Wilhelm Herrose in ihrer individuell gezeichneteTanzsprache.
Gegenseitige Zuneigung, Angst vor Verlust, einander auffangen oder etwas miteinander teilen, das konnte man im Tanz nachempfinden.
   Die größte Herausforderung für die Zuschauer ist dabei, sich von starren, festgefahrenen Tanzbildern zu lösen, sich auf das Besondere dieser Darbietung einzulassen. So auch bei der "Verbildlichung" der beiden Klaviersonaten in "d-Moll, op. 31/2" auch unter dem Beinamen "Sturm-Sonate" bekannt, und der
"Mondscheinsonate", Beethovens Sonate in "cis-Moll, op. 27//2".
In den beiden Werken übernahm Immo Buhl und Lará Buhl die einzelnen Sätze solistisch. Wenn Lará Buhl mit großen Schritten die Bühne durchschreitet, die Hände nach oben streckt oder wie ein Baum vom Wind hin und her wiegt, ohne aber die Stärke zu verlieren.
   Freudigen Ausdruck zeigte die Improvisation über die "Ode an die Freude" aus dem Finalsatz von Beethovens neunter Symphonie. Der Welt zugewnandt zeigte sich die Körperhaltung, im tänzerischen Duett wurde das vertonte Schiller-Gedicht zum hoffnungsvollen Gebet.
   Den musikalischen Spannungsbogen hielt Pianist Rüsing mit feinem Gespür für Nuancen straff. Körpersprache und Klavier verschmolzen weitestgehend stimmig auf zauberhafte Weise miteinander. Rüsings Interpretation der Stücke war allerdings nicht nur Hintergrundmusik, er kontrastierte und betonte die tänzerische Darbietung gleichermaßen. ELKE WALTER

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NN Freitag, 11. November 2016

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Zu neuem Ausdruck

Immo Buhl-Imotion Dance Company, für zeitgenössischen Tanz, feiert 40jähriges Jubiläum

 

Ihre Tanz-Theater-Produktionen waren immer äußerst engagiert erarbeitete Stü und "Porgy and Bess". Der "Zarathustra" war übrigens eines der allerersten Buhl-Stücke überhaupt und die Bearbeitung der frühen Tage erhält nun neuen Glanz mit einem Experiment.

   Ganz in der Manier der hannoveranischen Mary Wigman, nach deren Diktum es das höchste Ziel eines Tänzers ist, ohne Musik tanzen zu können, lassen sich auch Immo Buhl und Lará Buhl auf diese Herausforderung ein.

   Im Steiner-Haus interpretiert in der Produktion Lará Buhl Szenen aus "Porgy and Bess", ebenfalls ohne Musik. Für Töne in "Also sprach Zarathustra" ,Choreographie Immo Buhl, sorgt an diesem Abend der "Königstrommler" Manzan Kouadio aus Westafrika, eine dritte Choreographie begleitet Pianist und Komponist Andreas Rüsing ganz klassisch mit dem 1. Satz aus Beethovens Mondscheinsonate.   NN

 

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FLZ Nr. 24   Lokales  Samstag, 30. Januar 2016

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Weihevolle Sonaten

"Beethoven getanzt" in den Ansbacher Kammerspielen

 

ANSBACH - Die Ansbacher Kammerspiele wagen etwas Neues, etwas was ansonsten in Theatern und auf Studiobühnen daheim ist: Zum ersten Mal holte sich der Kulturverein zeitgenössischen Tanz in Haus,

Zielbewusst schritt der ins Allerheiligste der Klavierwelt: zu Beethovens späten Klaviersonaten. Die "Immo Buhl Dance Company" setzte sich mit nichts weniger als Opus 111 und dem Adagio sostenuto von Opus 106 auseinander.

106 und 111 - das sind zwei Zahlen, bei denen Klaviermusikfreunde andächtig die Hände falten und es ihnen ein wenig bang ums Herz wird, weil diese Sonaten so gewaltig in ihren geistigen Dimensionen sind. Die Wortfelder, die seit Generationen in Zusammenhang mit diesen Werken beackert werden, enthalten dann auch auffallend viele Begriffe, die aus der Sphäre des Religiösen entlehnt ist.

Wilhelm von Lenz hat etwas im langsamen Satz von Opus 106, der "Hammerklaviersonate", ein Mausoleum allgemeinen Weltleidesgesehen. Hans von Bülow rief die buddhistischen Zentralbegriffe "Samsara und Nirwana" auf, um Opus 111, Beethovens letzte Klaviersonate, zu fassen, Offenbar klingt in diesen Werken etwas an, was über sie hinaus in größere, höhere Zusammenhänge zielt.

    Bei "Beethoven getanzt" war genau das zu sehen: der Zug ins Feierliche, Weihevolle und der tiefe Ernst, mit dem Existenzielles verhandelt wird. "Immo Buhl Dance Company" intensivierte diesen Aspekt der Sonaten. Sie verwandelte sie in eine Art kultische Aufführung aus dem Geiste des Ausdruckstanzes. Eine hohepriesterliche Aura lag über dem Soli von Lará Buhl und Immo Buhl.

    Ein solcher Habitus wirkt fremd und unzeitgemäß, weil eine durchökonomisierte Gesellschaft andere Darstellungsformen vorzieht. Ins Innerste von Beethovens Sonaten führt diese Grundeinstellung trotzdem und entdeckt Verschüttetes.

    Die Pianistin Ha Eun Jang näherte sich Opus 111 und dem Adagio sostenuto der Hammerklaviersonate sehr kompetent. Sie erreichte die Grenzen des Kammerspielflügels für diese hyperdifferenzierten Kompositionen. Aber das störte nicht, da Lará Buhl und Immo Buhl eigene Ausdrucksfarben dazugaben. Ihrerseits mussten sie die Beschränkungen, die eine gestufte schmale Bühne mit sich bringt, in eine stimmige Choreographie verwandeln. Es gelang ihnen.

    Lará Buhl erzählte im Opus 111 tanzend von Ich- und Sinnsuche, von Kämpfen, Krisen, von Selbstbehauptungswillen, Sehnsucht, Sehen, Hoffen, Bitten, Trauer, Trost. Die energischen Seiten des ersten Satzes verstärkte der Trommler Manzan Kouadio - ein sinniger Einfall. Im Adagio sostenuto nahm Immo Buhl den Weltabschiedsduktus von Opus 111 auf und verinnerlichte ihn - ein Gebet mit dem Körper. Am Ende blieb offen, obes erhört wird. Beethoven setzt seinen finalen Fis-Dur-Akkord kalkuliert unschlüssig, so als ob es weitergehen müsste. Immo Buhl fand eine prägnante Körperchiffre dafür, halb abwehrend und sinnend, halb beschwörend und erwartend. THOMAS WIRTH

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Tänzerische Reise

KULTUR Immo und Lara Buhl füllten mit ihrer Kunst den ganzen Pfarrsaal

Velburg. Die Verwendung von Dissonanzen in den Klavier-Improvisationen der beiden Musiker Wilhelm und Martin Sturm haben die Tänzerinnen Immo Buhl und Lara Buhl zu avantgardistisch anmutenden Bewegungen geführt. Wider Erwarten - der Kartenvorverkauf geriet recht zögerlich - hat  sich das Pfarrheim zu der Vorstellung "Sunrise - lasst uns eine Reise beginnen" bis auf den letzten  Platz gefüllt. Es waren  nahezu alle Altersgruppen vertreten, um im Tanz die höchste Lebensbejahung zu erleben.

  Interessant war es, die unterschiedlichen Spielwiesen des Autodidakten Wilhelm Sturm  und seinen Sohnes Martin zu hören Interessant auch, wie ausdrucksstark  die Meisterin Immo Buhl und ihre Tänzerin Lara Buhl  dem Publikum ihre Zarten Empfindungen tänzerisch zeigen konnten. Die Introduktionen zur Ouvertüre der "3 Bilder" hatten Immo und Martin übernommen. Schon jetzt wurde das Publikum aufmerksam und gespannt, was der Abend bringen könnte und staunten dann, wie Lara ihre "3 Bilder" anfügte.

  Ein starrer Gesichtsausdruck im ersten Bild war begleitet von einer unendlichen Leidenschaft der tänzerischen Bewegung, der die Hingabe zur Musikimprovisation Martins in das zweite Bild mit einer großen Überzeugungskraft hinführte. Die Augen Laras beginnen im dritten Bild zu leuchten, die Bewegungen, sehr eigenwillig, wie bei einem Tier in freier Wildbahn.

  "In Memoriam Steffen Buhl" - ein Wagnis, in Tanz und Musik die große Trauer um einen geliebten Menschen darzustellen. Zum dissonanten Spiel Martins zeigte Immo eine ergriffene Empfindung, die wiederum ausdrucksstark dargestellt wurde. Etwas ganz anderes waren die Tänze, die Immo und Lara  gemeinsam mit Martins gekonntem Vortrag Bachs "Wohltemperiertem Klavier", einmal in g-Moll und dann in D-Dur darboten.

  Während das Klavier nicht mehr improvisieren musste, hatten die beiden Tänzerinnen die Möglichkeit, dies in vollendeter Weise in ihrem  mystisch angehauchten Bewegungen zu tun. (pgt)

Neumarkter Tagblatt, Dienstag, 24. April 2012

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Mystik und Dynamik:

Poesie in Bühnentanz und Malerei

Eine eigene Facette in Regensburgs Tanz-Szene steuert seit geraumer Zeit die Tänzerin und Tanzpädagogin Immo Buhl bei. Sie ist der Martha Graham Technik verpflichtet also einer Symbiose von freier Expressivität des tanzenden Körpers aus der Tradition von Mary Wigman und einem Regelwerk ästhetisch-dynamischer Rhythmisierung. In dieser Konsequenz fehlte bislang so eine Position in Regensburg. Zum zweiten Mal stellte sich die versierte Tänzerin Immo Buhl, die aus dem Raum Nürnberg zugewandert ist, mit ihrer Tochter Lará Buhl im Regensburger Andreasstadel einer breiten Öffentlichkeit vor. Angeregt von den geheimnisvoll in Farbe und Form bewegten Naturbildern der Regensburger Malerin Ivana Koubek, choreographierten Immo Buhl und Lará Buhl ihr zweiteiliges Tanzwerk "Lebensbaum".

Im Spannungsfeld der Luft

Während Lará Buhl mit hochdramatischen und zart-sensiblen Gestus Werden und Vergehen, Triumph und Niederlage tanzt, ist Immo Buhl die tänzerische Kunstfigur, die vom Persönlichen zum Allgemeinen vorzudringen vermag.
Immo Buhl gehört zu den Tanz-Charakteren, die nicht nur den Raum erlebbar machen, in seiner Spannung, in seiner Möglichkeiten der Weite und gleichzeitig Begrenztheit. Mit ihren weitgreifenden Bewegungen der Arme und der Hände gelingt ihr, was nur wenige Tänzer und Tänzerinnen sichtbar machen können: Sie besitzt die Fähigkeit, das Spannungsfeld der Luft als Umgebungsmaterie gegenwärtig sein zu lassen. Mit großem Abstraktionsgrad tanzt Immo Buhl das Wesentliche körperlicher Ausdrucksdynamik.
Ihre Bewegungskunst hat ein Äquivalent zu Naturlyrik eines Stefan George oder eines Reiner Maria Rilke. Alles hat Maß, alles hat Klasse. Erst die Ästhetik adelt den menschlichen Körper, gibt ihm einen höheren Sinn. Innerlichkeit ist bei Immo Buhl kein Rückzug in die Nabelschau sondern Ausdruck eines tiefen Verstehens der Bewegungsgesetze, die ja immer Gesetzmäßigkeiten des Lebens selbst sind. Ihr tanzender Körper ist Resonanzboden für überpersonale Aussagen, in einer intensiven Choreographie. Dieser abstrakte und gleichzeitig narrative Tanz hat eine Botschaft: Die Form ist der Inhalt.

Mittelbayrische Zeitung -  Kultur in Regensburg - 29. Januar 2008

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Ein Neues Tanz-Talent in der Stadt

Immo Buhl zeigte im Andreasstadel "Watch Your Step!"

Regensburg. In Regensburg arbeitet ein neues Tanz-Talent. Immo Buhl. Jetzt stellt sich Immo Buhl mit ihrer Tänzerin Lará Buhl im Künstlerhaus Andreasstadel vor. "Watch Your Step!" war der Titel ihrer Tanz-Szenen (nach einer Gershwin-Komposition). Dabei ging es natürlich nicht nur um achtsame Schritte, sondern um die ganze tänzerische Energie des Körpers und seiner Erfahrung des Lebendigen.

Immo Buhl, eine erfahrene Tänzerin und Tanzpädagogin hat einen Stil entwickelt. Er verbindet klassische Körperhaltung, also Befreiung vom Trivial-Naturhaften mit dem Rhythmus des expressiven Tanzes. " Mein Tanz ist Tanz pur und spricht den ganzen Menschen an", charakterisiert die Tänzerin ihr Arbeitsideal.

Diese Tänzerin verbindet Ausdruckskraft mit dynamischer Poesie. Ihre tänzerische Interpretationsfähigkeit, ihre Bewegungsphantasie ist getragen von solidem handwerklichen Können. Sie durchbricht mit ihrem ganzheitlichen Tanzverständnis souverän gängiges Mittelmaß. Sie verwandelt Technik in Kunst, jenseits gängiger Klischees. Lará Buhl, die auch als Bühnentänzerin und Tanzpädagogin arbeitet, überzeugt vor allem dort, wo kreatürliche Freude tänzerisch auszudrücken ist.   

Harald Raab, Mittelbayrische Zeitung - Kultur in Regensburg - 4. Mai 2007

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Geschichten aus der Bibel

"Mich reizen die Geschichten der Bibel, sie sind spannend und interessant", erläutert Tänzerin Immo Buhl. Von Ostern fühlt sie sich geistig und künstlerisch herausgefordert. Ein Stoff, den sie als Künstlerin und Choreographin umgesetzt hat. Sie Zeigt mit den Mitteln und Formen des modernen künstlerischen Tanzes die faszinierende Ostergeschichte. Fürther-Nachrichten März 2004


Musik wird zur Bewegung

Immo Buhl die Tänzerin, Tanzpädagogin und Choreographin, die seit nun mehr als 20 Jahren in Nürnberg auftritt und unterrichtet, zeigt "Neue Tanzwerke": vier Stücke zu Klaviermusik von Beethoven, Schumann und Debussy so wie jüdische Lieder, gespielt von der Russin Lioudmila Pinskaia. Immo Buhl, will dabei keine Inhalte vermitteln, sondern Musik allein in Bewegung umsetzen. Lupus Nürnberger-Nachrichten März 1998

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Immo Buhl und Lará Buhl mit "Die Stunde Null" z
Gast im Theater am Gleis

Leidenschaftlicher, reifer Modern Dance

Immo Buhl, Choreographin und Tänzerin aus Nürnberg, hat sich mit ihrem avantgardistischen Tänzen international einen Namen gemacht. 
Fließend, leicht, geschmeidig, leidenschaftlich und Kraftvoll erwies sich der von ihr und ihrer Tochter Lará Buhl gezeigte Modern Dance.

Den Abend im Theater am Gleis stellte Immo Buhl unter dem Titel "Die Stunde Null", und sie widmete ihn der großen Ausdruckstänzerin Mary Wigman. Moderner Tanz hat nichts gemeinsam mit klassischen und zeitgenössischen Ballett, die den Körper und die Seele zu "unnatürlichen" Bewegungen zwingen. Er ist vielmehr Ausdruck dessen, was die Tänzerin und Künstlerin fühlt und in sich erlebt. Ohne jeglichen technischen Aufwand zauberte Immo Buhl Leichtigkeit, aber auch viel Spannung in den Raum. Zur Sonate f-Moll op.57 von Ludwig van Beethoven tanzte sie weit ausholendes Bewegungsritual mit Kontrastspannungen zwischen ruhigen Fließenden und expressionistischem Aufbäumen, Ablehnung, ein sich nicht Zuwenden können, Angst, dann wieder Entschlossenheit der Macht zu trotzen und entgegenzutreten. Was es heißt, sich mit den ganzen Körper der Musik hinzugeben, zeigt Lará Buhl zum Feuertanz aus dem "El Amore Brujo"  von Manuel del Falla. In weit ausholenden scheinbar nie endenden Bögen, voller Kraft und Spannung, die übergehen in ruhig fließenden Bewegungen, setzte sie das Publikum in ein gespanntes Mitatmen. Ein unheimliches Ritual unter dem Titel "Abschied" tanzten die beiden Frauen zur achten Symphonie von Gustav Mahler. Ein von Licht und Schatten, ein ausdrucksstarker Tanz über das Leben und den Tod. 

Geheimnisvolle Intention
Immo Buhl ist eine reife Frau, die über einen großen Schatz innerer Reichtümer verfügt, die sie bedacht und gefühlvoll zum Ausdruck bringt. Wohl bleibt die Intention der Tänzerin und Künstlerin den Zuschauerrinnen und Zuschauern oft geheimnisvoll, aber es hilft ihnen auch, eigenes Erleben hinein zu interpretieren und macht aus dem Zuschauern ein tiefes Miterleben. Winterthur - Landbote,  Esther Reutimanne Winterthur - Landbote 25. Februar 1991
 

 


Feierliches Ritual

Immo Buhl Tanz-Premiere in der Nürnberger 
Tafelhalle: "Die Stunde Null"

Wie eine Priesterin, festlich apart gewandet, macht sie Bekenntnishaft deutlich was sie heute unter Modern Dance versteht: ein seelisch vertieftes, weit ausholendes Bewegungs-Ritual, in körperlich-geistiger Einheit, mit Kontrastspannungen zwischen ruhigem Fließen und expressionistischen Aufbäumen. Immo Buhl meditativer Monolog passt vortrefflich zu Franz Liszts romantischen Pathos „Benedictions de Dieu dans la Solitudes“ aus dem Klavierzyklus „Harmonies poetique et religiues“. Diese große Solo-Szene markiert den Höhepunkt des Abends, weil Immo Buhl in ihrem künstlerischen Credo die vollkommene Identifizierung mit dem Vorbild und dem Phänomen des Modern Dance erreicht.
In der Einheit als Choreographin und Tänzerin kann sie sich am persönlichsten verwirklichen. Außerdem zeigt sie, dass es bei ihr in der Beherrschung der Handwerklichen Kunst immer noch von Können kommt (eine heutzutage nicht mehr selbstverständliche Maxime im Tanztheater). Fritz Schleicher, Nürnberger Nachrichten 16. Juni 1989

 


Im Zentrum vom Tanz stehen Mensch und Natur
Immo Buhl gastiert mit der "Immo Buhl Dance Company" im Amberger Stadttheater

"Alles ist Tanz, und für mich ist Tanz das ganze Leben. Leben ist Sich-Entwickeln, und Entwicklung meint: etwas entwickeln, etwas lösen, klären gebären. Tanzen bedeutet, Gefühle und Bewegungen zusammenzubringen." Die Frau die das sagt, Immo Buhl, betreibt seit vielen Jahren eine Schule für modernen Tanz und feiert mit ihrem Ensemble, der "Immo Buhl Dance Company", Triumphe bei zahlreichen Aufführungen.
Was Immo Buhl sucht, sind Grenzüberschreitungen. Herkömmliche Formen werden zertrümmert, ästhetische Konventionen negiert. Ins Zentrum rückt der Mensch, die Natur, aber auch eine neue ungeschminkte Realität unseres Daseins. Immo Buhl´s einzigartiger Tanzstil und Methode ist das Resultat einer lang jährigen Erfahrung als Choreographin und Tänzerin. Neben ihrer Bühnenarbeit unterrichtet Immo Buhl Profiklassen und hat Workshops am Theater, in Tanzstudios Universitäten und zahlreiche Kunstzentren abgehalten. Amberger,  Abend -Zeitung 1886


Phönix im Zwielicht
Immo Buhl mit sechs neuen Choreographien im Schauspielhaus Nürnberg

Wie ein Phönix aus der Asche erhebt sie sich im fahlen Zwielicht, um aufgeblüht mit roter Glut umfangen zu werden. Schleifend, schwingend, stützend bewegt sie sich in Zeitlupe, jede Bewegung auskostend. "Light" nennt sie ihr selbstgetanztes lyrisches Tanzwerk. Es gehört zu den sechs neuen Choreographien, die Immo Buhl im vollbesetzten Schauspielhaus nach Aufführungen in Kufstein, Stuttgart und Mannheim erstmalig auch in Nürnberg vorstellte. "Gedichte an den Moment" nennt sie ihre abstrakten Kreationen: "Fuge, Kongas, Wind, Pianos" oder "Zärtlichkeit", sie alle haben eines gemeinsam, sie werden zu Bilderketten ohne Sprache, von momentaner Innerlichkeit. Aus dem Modern Dance hervorgegangen zeigt Immo Buhl sich bodenständig, erdverbunden, von Natürlichkeit. Nürnberger Nachrichten - Ursula Lindl 22. Januar 1985


Eine Unendliche Bewegung

Immo Buhl gastiert mit ihrem Tanz-Solo "Light" in der Stuttgarter tri-bühne

Ihre Erscheinung lässt einen sofort an Carolin Carlson denken. Aber Immo Buhl setzte die schlanke Silhouette ihres schönen Körpers auf eine andere Weise ein. Ihre tänzerische Form entsteht gleichsam von innen heraus, wie in einem evolutionären Prozess, den das Auge anfangs gar nicht wahr zu nehmen vermag, der in seiner Folgerichtigkeit aber immer wieder an die morphologischen Theorien Geothes erinnert. Das Gesicht unter einem dichten Haarschleier verborgen, liegt Immo Buhl zunächst auf dem Boden. Ihre Gestalt hebt sich kaum ab von ihrer Umgebung. Erst nach und nach wird eine Bewegung sichtbar. In einer ständigen Veränderung entwickelt sich das Thema, dass sich die Nürnberger moderne Tänzerin bei ihrer Uraufführung in der Stuttgarter tri-bühne gestellt hat.
Der Raum erhellt sich von Immo Buhl und ihren Tänzern sorgsam gesteuert. Die Dämmerung wird zum Tag. Die Metamorphose des Tanzes ergänzt der wechselnde Klang einer Flöte. "Light" nennt Immo Buhl ihre neueste Arbeit. Und von Licht handelt ihr Solostück (dass sich in einer einzigen Szene mit Astrid Bayer zum Duo erweitert) in der Tat. Immo Buhl reflektiert gewissermaßen die äußerliche Beleuchtung. Ihr Ganztrikot erscheint in einer wandelbaren Farbigkeit.
Ihr Körper vollzieht das Spektrum aller Möglichkeiten in einer Art unendlicher Bewegung, die manchmal wie ein spontaner Entschluss, wie eine Improvisation wirkt, in eigenen Episoden aber eine unerbittliche Kontrolliertheit verrät. Der Ausdruck, Immo Buhl erzielt, ist also keineswegs das Ergebnis irgendeines Zufalls, sondern Teil einer genauesten Überlegung, die sich ihre Form sucht. Vieles besitzt deshalb ursprüngliches.
Einiges assoziiert Asiatisches. In manchen Augenblicken fühlt man sich in einer Welt Automation versetzt, in der totale Unterordnung triumphiert. In allen Sätzen ihres Stückes – "Morning Dawn", "Sunrise", "Tenderness", "At the Gates of Darkness" oder "Pure Light" – aber erkennt man einen Gestaltungswillen, der ganz und gar eigen ist. Immo Buhl mag Carolyn Carlson vergleichbar sein. Eine unverwechselbare Persönlichkeit ist sie in jedem Fall. Tanzkritiker Hartmut Regitz - Stuttgarter Nachrichten 25. März 1985 

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Moderner Tanz in Reinkultur
Immo Buhl Dance Company in Freiburg

Der Moderne Tanz konnte sich gegenüber der Übermacht des Klassischen Balletts nicht durchsetzen. Heute verhält es sich anders. Es hat den Anschein, daß die Zahl seiner Anhänger stetig anwächst. Die Immo Buhl Dance Company bot in Freiburg einen Modern Dance im Stile unserer Zeit. Diese Company bewahrt von der Natürlichkeit des Bewegungsausdrucks, ohne in Banalitäten oder Naivitäten abzugleiten, wie das im modernen Tanz gelegentlich der Fall ist. Im Gegenteil, selten sieht man so intelligent gemachte Choreographien, die zugleich derart intensiv und präzis bis ins Detail hinein getanzt werden. Hier scheint der Körper Mensch gewordener Ausdruck zu sein, von der Spitze des Fußes bis in den Blick der Augen hinein.
Der Tanz liegt gleichsam in einem archaischen Bereich des Vorbewussten, zu dem keine Wörter mehr dringen. Es erstehen Bilder, es ersteht ein Ausdruck. Freiburg/Südkurier Friedmann Otterbach - 4. Dezember 1985

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GB-Edinburgh, Festval Fringe Edinburgh / Solotanzabend Immo Buhl

The Scotsman: "unique style"

The London Times: "skilled well controlled body"

1984

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Ballett International
Immo Buhl

Nebel – Leben vier Szenen aus dem Leben ist der Titel des Soloprogramms von Immo Buhl, in dem sie eine neue Dimension ihres Modern Dance aufzeigt: eine Symbiose aus Tanz und Musik. Die Lebendigkeit ihres Modern Dance hängt von der Möglichkeit ab, spontane Situationen zu erfassen und mit der Musik gemeinsam Form werden zu lassen. Die Zusammenarbeit mit dem Komponisten und Pianisten Christian Kusche ermöglicht die letzte Konsequenz dieses Anspruchs. Tanz und Musik als gegenseitige Inspiration, als Dialog zwischen zwei Wesenheiten. Auf der Basis gegenseitiger Improvisation entstehen Tanz und Musik aus dem Moment: Tanzgeschichten aus der Musik, Melodien aus dem Tanz. Diese Symbiose wurde im Juli`83 uraufgeführt und inzwischen unter anderem in Frankfurt, Köln, Gelsenkirchen, Münster, Hof sowie Glasgow mit grossen Erfolg gezeigt. Ballett International Nr. 1 / 1984

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Mit Intensität
Gastspiel der Immo Buhl Dance Company im Stadttheater

Immo Buhl tanzte zum Synthesizerspiel vom Musiker und Komponisten Christian Kusche ausdrucksstark und mit ungeheurer Präzision den Einbruch von Schrecken und Tod in eine nicht ganz unbeschwerte, aber doch harmonische, individuelle Existenz.

Immer im Blickkontakt zu dem Musiker und Komponisten Christian Kusche der, die Musik-Komposition eigenst für Immo Buhl entworfen hat, spürte Immo Buhl der Musik nach, verstand es, Körpersprache und Mimik mit der Bewegung der musikalischen Linie zu verknüpfen, zu verschmelzen und ein Spannungsverhältnis aufzubauen, das faszinierte und in seinen Bann zog. Eine expressiv bewegende Darstellung, die mitgerissen und beeindruckt hat. Heinz Zettel - Ingolstadt/Donau Kurier 1. August 1983

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Immo Buhl Dance Company in Hamburg

Im "Schlangenei", dessen Premiere man in Hamburg erlebte, setzte Immo Buhl sich, vom Schlangenei als Fruchtbarkeitssymbol ausgehend, mit dem Krebstod auseinander. In "Traumgesicht", wie das vorhergehende Stück nach der Musik von Camille Saint-saens gestellt, geht es um eine Berührung, eine Erinnerung, irgendwo zwischen Traum und Tod. Immo Buhl selbst kreiert einen Tanz zwischen zartester Empfindung und höchster Dramatik. Äußerst dramatisch geht es auch in "Macbeth" nach Kompositionen von Sergei Rachmaninoff und Franz List zu. 
Marianne Mathey, Ballett-Journal / Das Tanzarchiv 1982, Hamburger Ballett-Tanz

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Kassensturm

Erfolg in Berlin für die Immo Buhl Dance Company

Das Jahr 1981 konnte die Immo Buhl Dance Company sehr erfolgreich abschließen. Nach dem ausverkauften Auftritt im Schauspielhaus Nürnberg am 22. November erlebte die Truppe in der Akademie der Künste in Berlin am 11. und 12. Dezember bei zwei Gastspielen einen regelrechten Kassensturm. Mehr als 300 Personen, so berichtet Wolfgang Grießbach, organisatorischer Leiter der Company, mussten abgewiesen werden, und über tausend Zuschauer nahmen die Arbeit der Immo Buhl Dance Company mit Begeisterung auf.hpr
Berliner Morgenpost / Feuilleton


Tanz aus Nürnberg
Hintergründige Märchen

Mit starren Gesichtsausdruck kriechen bleiche rotbefleckte Kreaturen allmählich unter der vorher alles verhüllenden bläulichen Plane hervor, kriechen angestrengt, mit ausgestreckten Armen auf das ängstlich sich windende Mädchen zu. Langsam, gierig, eine Horde ausgezehrter seelenloser Gestalten. Eine Szene aus "Der Fremde", einem Werk, die, die Immo Buhl Dance Company aus Nürnberg in der Akademie der Künste vorstellte.
Die Stücke der Immo Buhl Dance Company haben die Form von hintergründigen Märchen. Da wird die Geschichte eines Künstlers erzählt, der im Tal der seelenlosen Menschen lebt. Er verzweifelt an dieser Welt und versucht, die Menschen neu zu formen.
Die Gefühllosigkeit dieser Welt, der Konflikt zwischen Individuum und Gesellschaft und die Unfähigkeit zu Kommunikation und sozialem Verhalten, sind auch Themen in Immo Buhls Solostück zur Musik von Stevie Wonders "They won´t go, when I go" und in dem Werk "Das Gebet". Dieses Stück ist ein Gebet der Menschheit für Frieden und Gewaltlosigkeit, dramatisch gestaltete Vision der Apokalypse des Unterganges einer entmenschten Welt.  H.M. Berliner Morgenpost/Feuilleton 13. Dezember 1981

________________________________________________________________________________Donaukurier - Ingolstadt

Mit einer Mischung aus mystischen Tanzdrama, soul-ballett und Modern Dance ermöglichte Immo Buhl Zarathustra-Interpretation nicht nur Ballett-Insidern einen unmittelbaren Zugang. Gerade in der Verständlichkeit der sowohl emotionalen als auch choreographischen Transparenz auf hohem tänzerischem Niveau liegt die Stärke dieses jungen Ballettensembles. Das begeisterte Publikum bedankte sich mit anhaltendem Applaus. Donaukurier-Ingolstadt 1980

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